Architekt Gamper Stefan, Verwaltungssitz Holz Pichler
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Die städtebauliche Orientierung des Gebäudes erfolgt am Hang entlang längs des Tales zur Straßenseite hin. Das Flugdach wurde so konzipiert, dass möglichst viel Tageslicht in das Rauminnere dringt. Der Dachvorsprung dient im Sommer zur Verschattung der Büroräume und im Winter zur Energiegewinnung. Großzügige Öffnungen unterstützen diese und tragen zur Erlebbarkeit des Außenraumes bei.

Ein Be- und Entlüftungssystem mit einem Lüftungsgerät mit Kreuzgegenstromwärmetauscher sorgt für optimales Raumklima. Die Frischluftansaugung erfolgt vom Wald her über Luftrohrschleusen unter dem Fundament und wird im Erdreich vorgewärmt. Die erwärmte Zuluft wird über Bodenkonvektoren den Büroräumen zugeführt und im Flurbereich über die Stahlsäulen abgesaugt.

Der massive Sockelbau aus Stahlbeton ist hochwärmegedämmt und mit Natursteinplatten, Porphyr beplankt. Darüber befindet sich ein Holzbau als Holzskelettkonstruktion mit eingehängten Deckenelementen in Brettstapelbauweise.

Das Dach ist hochwärmegedämmt und mit Blech, Reinzink eingedeckt. Die Materialität des Innenausbaus wird hauptsächlich von Holz bestimmt. Die Fensterelemente, Böden und Wandverkleidungen sind aus Lärchenholz, dessen Oberfläche roh, naturbelassen ist. Die mittleren Wandscheiben im Flur sind mit Lehm beschichtet und dienen neben den Pflanzen dem Feuchtigkeitsausgleich im Innenraum.