Architekt Gamper Stefan, Forstschule Latemar
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Der Landesbetrieb für Forst- und Domänenverwaltung verfügte schon seit langem über zwei Gebäude. Zur Erweiterung des Ausbildungszentrums sollte ein drittes, größeres Gebäude gebaut werden. 

Bei der Planung wurde besonders auf die bestehenden Gebäude und die einmalige Kulisse eingegangen. Deshalb ist der Neubau, wie die bestehenden Gebäude, ebenfalls ein Holzbau, mit Holzverkleidung und Satteldach, damit es sich gut in die Landschaft einfügt und zusammen mit den beiden anderen Häusern ein Gesamtensemble bildet. Beim Entwurf wurde auf eine klare und zeitgemäße Architektur, eine einfache Lesbarkeit des Baukörpers gesetzt. Allerdings wurde darauf geachtet, dem neuen Gebäude ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu geben. Eine moderne, zeitgenössische Architektursprache verträgt durchaus auch ein traditionelles Element wie das Satteldach. Der zweigeschossige Baukörper der Schule ist als Holzrahmenbau konzipiert. Die gesamte tragende Konstruktion besteht aus Holz sowie auch die Außenwände und Fenster. Er wurde als Klima Haus B+ geplant und realisiert, wobei ausschließlich natürliche Materialien eingesetzt worden sind. 

Die einzelnen Räumlichkeiten sollten die Qualität und Flexibilität des Gebäudes unterstreichen, eine zeitgerechte Nutzung zulassen. Wichtig war auch, möglichst viel Tageslicht in die Räume hineinzubringen. Große Fensteröffnungen erlauben zusätzlich einen Ausblick in die großartige Landschaft. Holz ist als wichtigstes Material auch im Inneren des Gebäudes stark präsent: als Boden, Wand oder Decke, aber auch für die Einrichtung. Außerdem wurde bei der Planung größter Wert auf eine ausgeklügelte künstliche Belichtung gelegt. Auch die Raumakustik ist genau geplant worden.